Das Schöne an abends Schule ist, dass man untertags auch noch etwas Anderes machen kann! ![]()
Heute Morgen bin ich mit Andys Cousin, dem Willy, nach Taipeh gefahren. Der Plan war eigentlich ein paar Museen anzuschauen. Besser gesagt dass 2-28 Memorial Museum. Am 28. Februar 1947 gab es in Taiwan ein Massaker. Ich glaub es ging um die erste Unabhängigkeitsbewegung. Mehr weiss ich leider nicht da alle Museen am Montag zu haben. -Hätte man mal lieber im Lonely Planet ganz nach hinten geblättert.-
Dafür sahen wir die Chiang Kai-Shek (das ist der Landes Vater) Memorial Hall, natürlich auch ohne zugehörigem Museum.
Ziemlich imposant, wie ich finde. Die wollen hier schon zeigen wer sie sind:

Vor dem Gebäude standen Bronze Figuren, das Thema war irgendwas von wegen Spiritual Experience oder so:

Wir haben uns inspirieren lassen und sind noch zu einem Tempel in Ximen gelaufen.

Das ist dann wohl eine chinesische Krippe:

Beim Mittagessen fragten wir dann meinen LP was man sonst noch so machen könnte und stoßen auf die Hotsprings in Beitou ca. 30 Minuten mit der U-Bahn entfernt. Dort war es dann auch ganz schön. Irgendwie haben sie es geschafft in mitten der Stadt den heißen Fluss so anzulegen, dass man sich fast wie in freier Natur fühlt, bis man den Holzsteg wieder verlässt.

Wir legten uns dann eine knappe Stunde in die Terrassenartigen Becken und ließen uns mal schön bei Temperaturen zwischen 60 und 35 Grad durchkochen.
Fotos waren nicht erlaubt. Aber Europäer sind größer ![]()

Um halb 7 hatte ich noch 3 Stunden Unterricht, und jetzt geht’s bald ins Bett.
Sobald es etwas Neues gibt erfahrt Ihr es hier!
Bis dahin.
Fangen wir heute mal mit den Geschehen in der Uni an:
Im Lab ist es für mich erst mal etwas ruhiger. Am Montag hatten wir alle Zeichnungen fertig, und warten nun darauf dass die Firmen die Teile möglichst schnell produzieren. Bis jetzt hab ich ja nur für mich oder die HS gezeichnet. Ich bin mal gespannt ob wir alles richtig gemacht haben! So in etwa sieht unser Rollstuhl namens HUG aus:

Der Sitz lässt sich in der Höhe und der Neigung verstellen und kann zur Seite ausschwenken um einfacher aufs Bett oder so zu kommen. Wie gesagt das ist sie Dr. Arbeit von Sam. Kevin und ich haben nur bei den Teilen für den Rahmen usw. mitgeholfen.
Die Zwischenprüfungen habe ich alle bestanden. Chinesisch: A, Mechanical Design: A und sogar in Advanced Fluid Mechanics gab es ein B. Ihr wisst gar nicht wie erleichtert und entspannt ich seit dieser Woche wieder bin. Da war schon einiges Los die zwei Wochen zuvor!
Heute war ich mit Andi und seinem Cousin -der ist grad auf Weltreise und stoppt mal für ein paar Tage hier- in Longdong. Ja klingt auf englisch witzig;) Es ist auf jeden Fall eine Bucht in der Nähe von Keelung (was eigentlich Jilong heißt) bekannt für seine Klippen (zum Klettern) und als Schnorchel und Taucher Gebiet. Heute hat es einfach nur geregnet. Wir sind nur den kurzen Klippenweg gegangen und waren nach einer Stunde so durchnässt, dass wir den nächsten Bus zurück nach Jilong nahmen, im Burgerking nen Whopper aßen und uns im 7-11 einen Whiskey zum aufwärmen gönnten. -Draußen war es nicht wirklich kalt aber die Klima im Bus hat uns wirklich durchgefroren- Gegen 5 Uhr ging es wieder zurück. Ein paar Bilder gibt es natürlich trotzdem:
Ok soviel zu Longdong. Das zweite Schlagwort der Überschrift ist Schlangen. Kommen wir also dazu:
Es war ein Mittwoch Abend auf dem Nightmarket in Chung-Li (was eigentlich Jongli heißt). Da sahen wir aufeinmal diese Käfige:
Ok und jetzt müsst Ihr ja nur noch 1 und 1 zusammen zählen. Auf einen Nightmarket geht man zum Essen und Schlangen an einem Stand bedeutet:
Schlangensuppe:
Ich glaube Tobi hatte die ursprüngliche Idee es zu essen, aber natürlich teilten wir das Töpfchen gerecht auf. Muss man aber nicht haben. Diese Fiecher haben mehr Gräten als ein Hering. Nicht essbar! Die Brühe war deftig und schmackhaft und das Fleisch hätte auch ganz gut geschmeckt. Aber man kann es einfach nicht essen weil man den ganzen Mund voller kleiner Knochen hat egal wie vorsichtig man ist.
Da hätten wir lieber den Schnapps probiert:
Ok bevor Ihr Euch jetzt übergeben geht hab ich etwas für Euren und meinen Magen:
Letztes Wochenende habe ich Schnitzel mit Kartoffelsalat für ein paar Leute vom Midiclub gekocht! Geschmeckt hat es ihnen! Von den 3 kg Kartoffeln war nichts mehr übrig! Vielleicht war er nicht wie bei Oma, aber für das dass wir in Taiwan sind hat er schon ziemlich Deutsch geschmeckt!
In diesem Sinne, mal schauen was ich noch so auf den Märkten finde! Bis bald…
Kurzes Update.
Tobi hat einen neuen Clip fertig geschnitten. Ich bin zwar nicht dabei -ich war natürlich im Lab-trotzdem möchte ich Euch diese Bilder nicht vorenthalten!
Er hat echt wieder ein paar schöne Aufnahmen hin bekommen!
Viel spaß!
Der Wahnsinn! Letzte Woche waren Zwischenprüfungen! Das bedeutet das halbe Semester ist schon wieder rum!
Die letzte Woche hatte ich viel zu tun und war vor allem mit Lernen und im Lab beschäftigt. Trotzdem blieb etwas Zeit Neues zu erleben.
Also erstmal waren letztes Wochenede überall Haloween Partys. Die anderen Deutschen waren in einem Club in Taipeh. Ich bin aber im Chongli geblieben und war in einer kleinen Bar mit ein paar Leuten aus dem Midiclub. Zum einen hatte ich keine Lust auf ‘nen überteurten Faschingsball und zum anderen bin ich am Sonntag mit einer Art&Design Klasse auf einen Berg gefahren. Ist zwar nicht meine Fakultät aber wir sind im selben Gebäude und Blair und Ling haben mich ein paar Tage zuvor auf dem Gang gefragt ob ich mitkommen will.
Der Berg heißt Yanmin San (San bedeutet Berg) und ist 1100 Meter hoch. Das meiste sind wir mim Bus gefahren. Nur die letzten 2 km ging es gemütlich aber schon ziemlich steil zu Fuß hinauf. Auf dem Weg nach oben roch es immer wieder nach Schwefel und zwischen den Steinen dampfte es. Das war aber auch das einzig warme. Das Wetter war kalt! Sau kalt. Der Nebel war so dicht, dass man leider nichts von Taipeh oder sonst etwas sehen konnte. Trotzdem ein netter Ausflug und ich hab wieder ein paar neue ‘Locals’ kennen gelernt!
Nach dem Sonntag folgte dann die Uni Woche. Aber trotz langer Tage im Lab, in der Bücherei und am Schreibtisch, ging die Woche ganz gut rum und hat auch irgendwie spaß gemacht. Die Midterms liefen ganz gut. Noten sind aber noch keine online. Außer der mündliche Teil der Chinesich Prüfung! 95% *freu* und das mit einer Französin als Team Partner. In Europa muss man froh sein wenn sie wenigsten versuchen mit dir auf Englisch zu kommunizieren.
Nein keine Klischees verbreiten, wir kommen hier super mit unseren Nachbarn aus und sie auch mit uns.
Eine Prüfung wartet noch auf mich. Nächsten Donnerstag ist Advanced Fluid Mechanics dran, oder besser gesagt dann bin ich dran! Ne, wird schon laufen. Hoffe ich!
Gestern ging es dann auf den Discover Taipei Trip. Wurde von der Schule organisiert und auch wenn wir gesagt haben keine Schulfahrten mehr, den Trip wollten wir uns dann nicht entgehen lassen. Man will ja auch ein wenig Kultur haben im Urlaub
Auf dem Plan stand: President Office, Guesthouse Taipei und National Palace Museum und zum Abschluss BBQ!
Erbaut wurde das Gebäude 1919 von den Japanern. Wenn Euch nichts wirklich an dem Gebäude auffällt, außer schönes großes Haus dann geht es Euch wie mir. Als Europäer kennt man solche Bauwerke ja. Dann kommt es einem: Man steht ja in Taiwan vor einem japanischen Haus. Die Japaner wollten dem Westen damit zeigen, dass sie das auch können! Naja ein paar Jahre später wurde es dann von den Vereinigten Staaten zerstört. Taiwan denkt aber immer noch positiv an die japanische Zeit zurück und hat es nach dem Krieg wieder aufgebaut. Im Gegensatz zu Korea, da stand fast das selbe Gebäude. Bei denen liegt aber die Kuppel als Mahnmal vor Ihrem eigentlichen Regierungsgebäude. Ok genug Geschichte!
Drinnen waren halt Sitzungssäle, und ein paar Pappaufsteller vom Presidenten und seinem Vice. Im Keller gab es ein kleines Museum wo alles Mögliche ausgestellt wurde. Vom Segelschiff zum Klapprad (GIANT ist aus Taiwan).

Das sind die 23 Länder die Taiwan als Land anerkennen. Mit dabei ist der Vatikan. Deutschland und Amerika übrigens nicht.

Im Innenhof angekommen, sahen wir eine Show von Taiwanesichen Eingebornen. Und was weiß ich warum packte mich auf einmal einer und schleppte mich vor auf die Bühne. Da stand ich dann zwische lauter Taiwanesen in einer Reihe. Am Boden lagen lange, bunte Stöcke und vor uns hat einer irgendwas auf chinesich erklärt. Der Mann direkt vor mir drehte sich um zu mir und fragte: “Did you understand?” Ich lachte etwas hilflos und sagte “No!”. “It’s a dance, just follow me” sagte er und Los ging es. Man musste im Prinzip im Takt den Stangen ausweichen. Die wurden mit der Musik bewegt und das Tempo wurde natürlich immer schneller. Aber mit ein paar unkontrollierten und völlig taktfreien Luftsprüngen zwischen drin hab ich es bis zum Schluss durchgehalten.

Danach ging es ein paar Straßen weiter zum “Guesthouse Taipei”. Auch von den Japanern gebaut um Staatsgäste zu empfangen. Wieder westliche Architektur aber mit einem Japanischen Garten hinter dem Haus und einem europäischen Vorgarten.
Nächster Halt: Palace Museum! Das gibt es auch in Mainland China aber dort ist es leer. Die ROC Regierung hat bei ihrer Flucht auf die Insel alles eingepackt und stellt das jetzt hier aus. Drinnen durfte man keine Fotos machen. Ist jetzt aber auch nicht so schlimm. Stellt euch einfach viel Jade Schmuck, viele goldene Buddah Statuen und unzählige Bronze Vasen, Kessel und Kannen vor. Das Gebäude von Außen war eindrucksvoll und auf der riesigem Terasse hingen wir eine ganze Zeit rum genossen das Wetter, tranken Tee und schleckten Eis. Im November

Gerade fällt mit auf wie riesig die zwei Palmen links und rechts sind.
Zum Abschluss ging es dann noch zu einem typisch Taiwanesichem BBQ Restaurant. Und nach dem es ein selbstbedienug all you can eat Restaurant war, probierte ich natürlich wieder unmögliches Zeug. Immer mit nem Glas Cola zur Hand und nem Stück Rindfleisch aufm Teller.
Bleiben wir aber erstmal bei Lecker! Austern sind hier nichts besonders. Ich glaub vom Auster-Omlett hab ich Euch ja schon erzählt. Roh werden sie hier aber nicht gegessen. Also ab auf den Grill damit. Lecker. Einfach mal so n’ Schüsselchen Austern grillen. Verdrehte Welt. Ich hab noch ein paar andere kleine Fische, Oktopusse und so Zeug probiert. Manches war sehr gut, manches überhaupt nicht
Und Schnecken gab es auch. Musste ich natürlich probieren! Die habe ich aber in Suppe gekocht. Man wartet bis ein Teil des Körpers aus dem Gehäuse rausschaut. Dann sind sie fertig und man kann sie mit den Stäbchen und etwas Geschick vollends aus ihrem Haus locken äh ziehen. ![]()

Schmeckt wie eine Muschel, lecker.
In diesem Sinne guten Appetit und bis demnächst.
P.S. Ich bin Euch jetzt 7 Stunden vorraus. Hier gibt es keine Zeitumstellung!
Zurück von einem coolen Wochenende am Sun-Moon Lake!
Los ging es am Samstag Morgen gegen 8! Erstmal mit dem Bus nach Chung-Li und von dort weiter nach Taichung. Diesmal auch mim Bus, da alle Züge ausgebucht waren. Zwei Stunden fahrt vom Norden der Insel in die Mitte. Raus aus der Stadt und ab auf den Highway. Nach dem wir den Großraum Taipeh und das taiwanesiche Silicon Valley hinter uns ließen wurde der Verkehr schnell weniger. Bald wurde es ländlicher und die Betonpfosten trugen uns mitten durch Palmen bewachsene Berge.
Gegen 11 erreichten wir Taichung. Die dritt größte Stadt. Viel rühiger, und enstpannter als das hektische Taipeh und sein Großraum. Viel zu sehen gibt es dort aber, laut Lonlely Planet und Ling, für Touristen nicht. Wir besuchten eine kleine Künstlerstraße, ein Kaufhaus und gingen Essen bevor wir weitere 1 1/2 Stunden per Bus zu unserem eigentlichen Ziel fuhren. Sun-Moon Lake. Der größte See in Taiwan. Schwer einzuschätzen aber ich denke etwa so groß wie der Amersee.
Es war bereits dunkel als wir in unser kleines Motel eincheckten. Der Besitzer erzählte uns von einem Feuerwerk am Abend und bot an uns zum See zu fahren. Endlich komm ich zu meinem Feuerwerk, direkt von den Erfindern. Naja fast…
Wir gingen runter zum See und liefen entlang der kleinen Promenade. Ein wenig wie Italien
Palmen, Hotels, ein kleiner Yacht Hafen und ziemlich teure Restaurants. Naja was heißt teuer. Um die 300 NT$ also nicht mal 10 € mit See Blick. Wir suchten uns trotzdem ein Lokal zwei Straßen weiter und aßen dort gut unter Nicht-Touristen.
Zurück am Steg ging dann auch bald das Feuerwerk los. Ok feurspuckende Drachen gibt es wahrscheinlich nur im Film und nicht am Sun Moon Lake, trotzdem genossen wir die 20 minütige Show bevor es zurück ins Zimmer ging. Wir spielten noch ‘ne Runde Karten und legten uns in unsere taiwaesichen Betten. Ein Holzpodest, zwei feste, schwere “Decken” die man sich aufteilen kann. Eine als Matratze und eine als Decke, oder wie ich beide als Matratze. Manchmal wären Schlafsack und Isomatte wirklich klug
Morgens ging es dann erstmal um die Ecke in einen kleinen Teeladen. Die Region um den See ist Anbaubebiet für grüne Pflaumen, Betelnüsse und vor allem Tee natürlich. Eine kleine Teeprobe, ein bisschen verhandeln in Mandarin (den Part übernahm Kwan) und frischer Tee direkt vom Erzeuger landete in unseren Rucksäcken. Zurück am See fuhr uns ein Schiff über den wirklich super schönen See! Das Wetter war perfekt! Knappe 30 Grad und die Luftfeuchtigkeit war extrem angenehm! Sonne ohne schwitzen kann so schön sein, v.a. wenn einem das ZDF Wetter vom Schnee in Deutschland berichtet ![]()
Weiter ging es mit der Seilbahn -Doppelmaier natürlich. Es gibt glaub’ ich wirklich keinen anderen Hersteller- in die Berge. Das Ziel war das Aboriginal Culture Village.
Zu Fuß ging es also den Berg runter durch Nachbauten der verschiedenen Ureinwohner Taiwans. Zwei Sachen sind mir aufgefallen. Zum Einen gibt es durchaus parallelen zu den Indianern. Kanus, Federschmuck, Totempfähle zum Beispiel. Zum Anderen lebten viele dieser Stämme noch sehr, lang ursprünglich. Viele der Hütten und Häuser wurden im Orginal noch vor 100 Jahren so gebaut. Mehr darüber hab ich auch schon in Geschichte an der Uni erfahren aber darauf komm ich wann anders mal zurück.
Unten Angekommen wartete ein kleiner Freizeitpark auf uns! Das Thema des Parks ist die anscheinend berühmte Comicserie One Piece. Kennt die daheim jemand? Also ich kannte sie nicht, aber außer Mickey Maus, Lucky Luke und Asterix kenn ich auch nichts wirklich.
Egal, die Atraktionen waren gut, die Wartezeiten kurz und die Figuren sahen ziemlich witzig aus. Um halb 5 beendeten wir unseren Besuch und die Bus Prozedur ging wieder los! Alles in allem war das wirklich eines der coolsten Wochenden bis jetzt und v.a. nach den nicht so spannenden Trips (Lugang z.B.) wirklich ein sau schöner Fleck Erde! Rund um den See gibt es noch mehr zu sehen, vielleicht muss man da noch mal hin…
Nächste Woche wird stressig. Hausaufgaben, eine Präsentation vorbereiten, das Lab wartet auf Entwürfe und die Woche darauf sind Midterm-Exams. Der Trip war also um noch mal vom Campus runter zu kommen, denn für die nächsten zwei Wochen ist wohl eher Uni Leben angesagt.
Bis dahin, gießt Euch eine Kanne Tee auf und Viel Spaß mit den Bildern!

Sonntag Morgen vor unserem Motel.

Blick auf Sun-Moon Lake von der anderen Seite

Im One Piece Park, wie gesagt die folgenden Figuren kenne ich nicht aber witzig sind sie.
OK, wo fang ich an, wie fang ich an und wie mach ich weiter? Als chronologische Geschichte oder aufgeteilt in kulturelle und kulinarische Erlebnisse? Ihr merkt schon es gibt ein bisschen was zu erzählen.
Also von vorn: Am Samstag auf dem nahegelegenen Nightmarket, hab ich Hai gegessen. Für nen schlappen Euro als Side-Order. Bevor jetzt der große Aufschrei ertönt: Hai! Nicht Flosse! Und die Produktion von Chicken McNuggets hat auch nichts mit artgerecht oder Tierschutz zu tun.
Zurück zum Thema. Schmeckt ganz gut aber ist nichts so Besonderes. Die Konsistenz ist wie eine Mischung aus Thunfisch und Hühnchen.
Am Sonntag hatte ich dann den ersten Auftritt mit den Smokers in einer Uni in Taoyuan nicht weit von uns entfernt. Wir trafen uns gegen 11 vor unserer Uni um dann im Scooter Konvoi aufzubrechen. Außer uns spielten noch zwei YZU (Yuan-Ze University) Bands und einige Gruppen der anderen Uni. Die Verstärker und das Drumset wurden gestellt. Die Gitarren, Efektkoffer und etwa 15 Leute teilten sich 10 Roller. Es folgte 20 Minuten Fahrt durch das inzwischen schon gewöhnte Chaos oder besser die Anarchie die sich hier Roller und Taxen erschaffen haben.
Dort Angekommen hörten wir schon die erste Band im Echo der Gebäube und es begrüßte uns gähnende Leere! Na klar! Auch in Taiwan geht niemand am Sonntag um 12 an die Uni um sich ein paar mittelschlechte Studentenbands reinzuziehen.
Aber das Wetter war schön und wir wurden gut verpflegt. Also erstmal was essen. Mein Hunger wurde durch die hier so beliebten Lunch-Boxes gestillt.
“Why is it so red?” “It’s Pork!” “Well, yes but why is it so red?” “It’s red pork. Just try it, it won’t kill you! So sind sie die Taiwanesen
Aber lecker war’s.
Wir spielten also unsere kurze Show (zwei Songs ohne mich und einen mit mir) und schauten noch den anderen ein wenig zu. Zurück auf dem Parkplatz fragte mich dann Garry ob ich heim fahren will? Na klar! Roller fahren! Er hat einen großen Yamaha Plastikbomber. 150 ccm, ok keine Vespa aber spaß gemacht hat’s trotzdem. Geht gut das Ding
Ohne Kratzer und fast ohne Verfahren kamen wir gegen 4 Uhr wieder am YZU Campus an!
Am Dienstag hatten wir dann unseren zweiten Auftritt auf dem Campus der YZU. Wieder ein Openair aber diesmal abends. Und es war sogar etwas Publikum anwesend! Tobi beschloss spontan das Ganze zu filmen. Auf diesem Weg Grüße an Die Zäune und unsere Fans! Viel spaß damit:
Ok, war jetzt keine Glanzleistungen aber Hey, spaß hat’s gemacht und ohne den Rest der Zäune geht’s halt nicht.
Danach ging es noch in ein kleines typisch Taiwanesisches Restaurant. Die Tische und Stühle waren etwa so wie im Kinderland vom Seegmüller. Gibt’s hier öfters, warum auch immer.
Ich bestellte Nudeln, nein ich lies mir Nudeln bestellen. Ohne englische Karte oder zu wissen was es gibt bin ich noch aufgeschmissen!
Das spannende waren aber wieder die Side-Orders. Es gab Algen, Niere und Darm. Und wenn Ihr jetzt denkt “eckelhaft”, dann lasst Euch erstens sagen “war ganz lecker” und zweitens “es kommt noch schlimmer!” Vor mir stand ein komischer dunkelbrauner Gelee bedeckt mit Frühlingszwiebeln und Fischflocken! Ich fragte was das ist und bekam “Egg” als anwort. Nicht etwa das Century Egg? Doch genau das! Ok kurz zur Erklärung: Das Ei heißt so weil es alt ist. Keine 100 Jahre aber einige Monate bis zu einem Jahr. Es wird speziell eingelegt und sieht danach so aus:
Ok, ich trau mich also und probier ein kleines Stück. Sau lecker! Hätte ich nicht erwartet! Stinky Tofu ist nicht gut aber das hier! Vor allem in Verbindung mit dem weißen Tofu daneben. Richtig, richtig lecker! Ach ja der weiße Tofu ist schwabbelig vielleicht mit Pudding zu vergleichen und mein Lieblings Tofu. Den gibt es auch frittiert. Die verschiedenen Tofu Arten sind wirklich leckere Beilagen und auch ohne Bratwurst-Gewürzmischung schmackhaft. Habe ich immer unterschätzt. Tofu ist definitiv mehr als ein Ersatzstoff für unterernährte Damenrad-Birkenstock Studenten
Puh! Geschafft! Zum Abschluss noch eine Vorschau: Kommendes Wochenende fahren Andi und ich mit Carol, Kwan, Ling und Blair nach Taichung in die Mitte Taiwans dort gibt es den Sun-Moon Lake und einem Freizeitpark mit Museum der Taiwanesichen Ureinwohner. Wird sicher gut, und Ihr könnt Euch auf viele Bilder freuen.
Soviel aus dem Land neben dem Land der Mitte bis bald
So, gestern war also der große National Feiertag und wir waren in Taipeh. Was haben wir davon mitbekommen? Eigentlich nichts! ![]()
Die Parade die wir sehen wollten war schon am Samstag, von der Flugshow wussten wir nicht wann und wo sie ist und die Flaggen Zeremonie war früh am Morgen und bestimmt langweilig.
Trotzdem hatten wir einen schönen Tag in der Hauptstadt. Zur Zeit findet Dort die Internationale Design Expo statt. Eintritt frei! Wir voller Vorfreude in die U-Bahn (MRT genannt) und ab zum Auststellungsort. Tja, 4 Millionen Einwohner, alle haben frei und es ist umsonst. Wir hätten also für jede Halle ungefähr eine Stunde anstehen müssen. In eine Halle sind wir dann doch recht zügig rein gekommen und es war auch ganz nett. Vielleicht fahr ich diese Woche nochmal hin und schau mir die anderen Hallen an wenn weniger los ist.

Wir beschlossen zum Night Market nach Shilin zu fahren. Das ist der, bei dem es die coolen Mode Läden gibt und ich kaufte mir endlich mein Hemd. Taiwan Style und Größe. In Deutschland trag ich M, hier würde ich eigentlich XL brauchen aber L ging gerade so. Zunehmen darf ich halt nicht…
Wir tranken noch dieses komische Zeug auf dem Foto -lecker- und schnappten uns ein Dumpling zum mitnehmen. Wieder selbst bestellt. Ich bin so stolz auf mich ![]()
Es ging mit der MRT weiter nach Ximen, dem hippsten Viertel von Taipeh. Ariel kannte dort eine Bar in der wir wohl gute Chancen haben das angekündigte Feuerwerk zu begutachten. Davor ging es aber noch zum Koreaner essen. Wieder Lecker. Ich war bis jetzt drei mal Koreanisch essen und es war jedes Mal sehr gut. Wenn Ihr in Deutschland einen findet, probiert es aus!
Um halb 9 fing es dann an zu krachen. Das war’s dann aber auch. Leider hatten wir von dort aus keinen direkten Blick auf das Feuerwerk. Immerhin es spiegelte sich in einer Glasphasade!
Wir genossen trotzdem den warmen Sommerabend bei ca 25 Grad und feierten unser eigenes kleines Fest bevor es mit dem letzten Zug um halb 12 wieder zurück nach Chung-Li ging.

An Sylvester gibt es wieder ein Riesen Feuerwerk. Es beginnt das 101. Jahr und das wird natürlich am Taipei 101 gefeiert!
Ach ja eine interessante, nein eher erschreckende Tatsache erfuhren wir noch. China also Mainland China hat stänig über 1000 Raketen auf Taiwan gerichtet, eine Insel die nicht mal so groß wie Baden-Würtenberg ist. Sie beobachten ganz genau was die ROC Regierung so treibt. Auch wenn hier alles einen sehr relaxten Eindruck macht, ist die Lage wohl immer noch angespannt. Wenn ich es richtig verstanden habe, möchten die Taiwanesen die Bezeichnung R.O.C. am liebsten los bekommen und nur Taiwan genannt werden. Das erlaubt China aber nicht.
Zum Abschluss noch ein netter Musikclip der die Situation der vielen Einwanderer hier recht schön beschreibt. Zur Erklärung vorne weg: Schlafen und Dumplings ist das Selbe Wort mit anderer Betonung. Und als Whiteguy wird man fast immer gefragt ob man Ammi sei.
Bis dahin, viel spaß!
Zum Video<!-
Eine Woche nach dem Tag der Deutschen Einheit feiern auch die Taiwanesen ihren Nationaltag. Besser gesagt die Republik China. Am 10 Oktober vor 100 Jahren wurde die Republic of China (R.O.C) gegründet. Ursprünglich war der Regierungssitz in China Mainland und Taiwan war weiterhin unter Japanischer Führung. 1945 musste Japan Taiwan abgeben und 1949 floh die Regierung auf die Insel. Seit dem ist die R.O.C. nur noch auf Taiwan und die Volksrepublik China auf dem Festland. Wieder ein neues Puzzelstück um die Situation hier besser zu verstehen. Vor allem aber bedeutet es für alle: Langes Wochenende ![]()
Was wir genau vor haben weiß ich noch nicht aber es sind wohl einige Events am kommenden Montag!
Was ist ansonsten letzte Woche passiert?
Eigentlich nicht so viel aufregendes. Am Sonntag hatte Lilly Geburtstag und wir waren in Taipeh im … hm … nennen wir es Flussviertel. Eigendlich sehr schön und ein beliebtes Ausflugsziel. Leider war der Sonntag aber -wie die restliche Woche auch- ziemlich verregnet. Wir fanden eine Bäckerei, die Deutsches Brot bäckt. Gar nicht übel. Das Mehl kommt aus Ulm. Aus dem Mühlenturm den man inzwischen lang vor dem Ulmer Münster sieht. Nachdem der Bäcker gemerkt hat, dass Deutsche im Laden sind zog er sein Headset auf und begann furchtbar alte und schlimme deutsche Schlager zu singen. Der Bäcker ist Taiwanese aber mit Unterstützung von CD und aufgeschriebenen Text ließ er es sich nicht nehmen den Laden 10 Minuten lang voll zu quäcken. Um nicht sofort wieder rauszurennen sahen wir uns ein bisschen um und entdeckten sogar Zimtsterne. Richtig gute! Im Dezember muss ich da noch mal hin, vielleicht sing er ja dann ein paar Weihnachtslieder.
Danach ging es in ein Deutsches Lokal! Klingt jetzt nach einem deutschen Tag. War so zwar nicht ganz geplant aber gut. Das Restaurant war jeden Falls Grauenhaft! Wir hatten echt ein schlechtes Gewissen mit den Taiwanesen da hin gegangen zu sein. Das einzige was schmeckte war das Sauerkraut. Das kam sicher aus der Dose. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.
Wir nahmen den nächsten Bus und es ging auf einen Night Market in Taipeh. Wieder ein beliebter und wieder ein anderer! Normalerweise soll dort immer viel los sein, aber an diesem Tag trauten sich die wenigsten aus ihren Wohnungen. Es Regnete und stürmte, dass sogar der ein oder andere Regenschirm seinen Geist aufgab und nur noch als Blitzableiter diente. Es gab viele kleine Modeläden und einen iPhone Shop bei dem es für die Lizenzgebühren wohl nicht ganz gereicht hat. Ich muss da unbedingt noch mal hin. Ich hab auf Anhieb fünf Hemden und zwei Jacken gesehn die mir gefielen, konnte mich aber noch zurück halten!
Am Dienstag kochten wir dann wieder! Unter anderem als Entschuldigung für das miserable Restaurant aber natürlich auch einfach so, weils uns schmeckt ![]()
Es gab Semmelknödel (aus dem Brot vom Sonntag) mit Hähnchenbrust in Champinon-Weißwein-Soße! Uns hat’s geschmeckt und den Taiwanesen auch.
Eigentlich wollte ich euch ein bisschen was über meine Chinesich Fortschritte erzählen. Aber der Text ist schon wieder so lang geworden, dass ich mir das aufspar für eine Woche in der mal wirklich nichts passiert
Nur so viel es ist wirklich nicht einfach, vor allem weil man die Bedeutungen der Wörter durch die Betonung verändert. Falscher Ton und niemand versteht dich! Mao heißt zum Beispiel Katze, Fell oder Hut. Qi Bai kann 700 oder **** bedeuten (ich schreib’s lieber nicht aus). Im Unterricht und auch wenn ich mit Carol oder Kwan übe ist meine Aussprache wohl ziemlich gut. Sich in freier Wildbahn aber an die Tonlage zu erinnern, ist ein anderes Thema. Naja hilft nur üben. Und ich habe Heute schon meinen ersten Grünen Tee mit Honig und Dumplings bestellt. Und das in einem ganzen Satz, nicht nur in Brocken. Gut das keine Rückfrage kam
Zum Thema Nachtleben: Letzte Woche war ich im Roxie 99. Einem nettem Rockclub etwa so groß wie die Kantine unten. Musikalisch bewegte sich der DJ irgendwo zwischen Kantine und RoFa. Außerdem fanden wir noch eine Bar mit Import Bieren. Für schlappe 5 € bekommt man Erdinger, König Ludwig und eine Riesen Auswahl an Belgischem Bier. Ach ja Bars sind hier unverschämt teuer, wenn man nicht irgendein Special erwischt! Auch das Taiwan Beer kostet 4 € pro Glas!
Ansonsten Kämpfe ich gerade ein bisschen mit einer Erkältung. Wie das genau geht bei gut 20 Grad ist mir schleierhaft. Ich denke es liegt an der Luftfeuchtigkeit, es kommt einem hier wirklich kühler vor. Ohne Pulli oder Jacke war es wirklich frisch letzte Woche. Seit heute scheint wieder die Sonne, pünktlich zum Wochenende. Brav!
Das ist doch ein gutes Ende für meinen Wochenbericht! Bis dahin schöne Grüße aus Taiwan
Ich war ziemlich Fotofaul aber ein paar Bilder gibt’s trotzdem!

Frischer Zuckerrohrsaft. Schmeckt wie eine Mischung aus Melone und Kokosnussmilch.

Das Symbol neben der Flagge, bedeutet nur das es vegetarisch ist!
Freitag Mittag und die nächste Woche ist fast rum! In einer Stunde muss ich im Gerontechnology-Lab eine Präsentation über das Deutsche Schulsystem halten! Ein bisschen Fleißarbeit, auf Wunsch meines Professors! Bonuspunkte sind nie schlecht…
Diese Woche habe ich festgestellt, dass der Gerontechnology Kurs auch für Masterstudenten ist. Es sind jetzt also zwei Master Kurse die ich belegt habe. Läuft aber ziemlich gut, auf meine erste schriftliche Arbeit gab es 9 von 10 Punkten und auf die gemeinsame Präsentation mit meinem Teammate Kevin bekamen wir 97%! Läuft ![]()
In Advanced Fluid Mechanics werde ich auch langsam warm. Obwohl ich mir immer noch nicht sicher bin wie es da weiter geht. Bis jetzt raßt der Prof durch die Themen Gebiete nur so durch, sagt uns Seiten aus den 3 Büchern und bombt uns mit Hausaufgabe zu. Ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass das nur ein schneller Überblick ist und wir im Laufe des Semesters tiefer einsteigen. Wenn nicht wird’s hart!
Ach ja und in History lernte ich, dass auch nicht alle Taiwanesen so gut in Englisch sind! Unser Prof erzählte uns, dass es keinen Final Exam gibt, wir müssten nur ein “Oral present” abliefern! Ich geh davon aus, nein ich hoffe er meinte eine “Oral presentation”
Außerdem bin ich jetzt im MidiClub der Schule. Der Club hat sich in den letzen Jahren von einem Midi Club in einen Live Club verändert und ich kann in einer der Bands ein oder zwei Songs singen! Die Band nennt sich S.M.O.K.E.R.S. und sind ziemlich nette Leute. Drei der Jungs sind auch Maschinenbauer und sitzen mit mir in einem Kurs! Ich freu mich endlich mal wieder ein bisschen Proberaumfeeling zu haben! Einmal habe ich sie schon gehört. Äm, sagen wir Ausbaufähig. Ich hätte nie gedacht, dass ich das Zusammenzucken wenn Severin seine Snare prügelt vermissen werde, aber der Drummer streichelt sein Schlagzeug nur! Naja mal schauen ob ich da was ändern kann… Und noch was an Sev: “Der Proberaum hier hat ne Klima!”
So das war’s von dieser Woche. Was das Wochenende bringt weiß ich noch nicht!

TRICmini, ein Roboter für eine Art Video Telefonie. Die Idee ist es Gesichtsausdrücke, und Gestigen ohne Display zu übertragen.

Keine Punkband, und schon gar nicht DIE ZÄUNE, aber wird sicher witzig!
Samstag, morgens um 8 trafen sich Jason, Andi, Kwan, Carol und ich um in den Taipeher Zoo zu fahren. Gegen halb 11 erreichten wir mit der Hochbahn den Tierpark und besuchten erst mal das Panda Pärchen. Wir wurden aber leider etwas enttäuscht. Das Panda Gehäge war leider nicht wirklich schön -viel Beton- und wir hatten eher etwas Mitleid. Dafür, dass sie einer der Letzten ihrer Art sind, hätten wir uns mehr vorgestellt. Dazu kam, dass wir zügig durchs Haus laufen mussten und sie nicht wirklich begutachten konnten.
Der restliche Zoo war eigendlich recht schön, ist halt ein großer Zoo. Es gibt von jeder Gattung verschiedene Arten zu begutachten. Ist das die biologisch richtige Wortwahl? Ich meine es gibt nicht nur Pandas sondern auch Braun- und Assiatische Schwarzbären, verschiedene Pinguine usw. Einige Tiere die ich noch nie gesehen habe und andere die für uns ganz normal sind. Jason z.B. hat noch nie einen Schwahn gesehen und ich freute mich über die zick verschiedenen Schildkröten.
Um 4 Uhr verließen wir den Zoo und fuhren mit der Seilbahn auf die nahe gelegenen Hügel von Maokong. Hier geht es vor allem um die Aussicht! Im Frühling soll es wohl besonders schön sein, weil dann die Hänge sehr farbenfroh blühen sollen. Jetzt war es halt nur grün. Wir suchten uns einen Platz auf dem Dach eines Teehaus und genossen den Blick auf Taipeh.
Wir bestellten uns etwas teuren Tee. – Auch die wissen, dass wenn der Turi einmal hier oben ist was trinken will und dafür zahlt!- Aber er war ziemlich gut! Überhaupt nicht bitter, aber sau stark. Ich weiß nicht was die hier machen aber der Tee hier pushed einen ganz schön. Nach dem wir doch ziemlich müde vom frühen aufstehen und stunden langem Laufen durch den Zoo waren fühlten wir uns danach ziemlich fit. Ich hab das auch schon mit dem Eistee hier festgestellt eine flache abends um 11 und man liegt die Nacht wach im Bett…
Mit neuer Energie ging es zur nächsten Bushaltestelle und es folgte eine ziemlich wilde Fahrt in einem Toyota Kleinbus den Berg runter und weiter zum 101.
Nach einer kurzen Schaufenstertour überredete mich Andi noch mit zu kommen um mit zwei Taiwanesen und nem Mädchen aus HongKong ein Bier zu trinken. Und das hat sich gelohnt! nach einem kurzen Trip durch einen der beliebtesten Nightmarkets, kamen wir zu einem kleinen Livehouse namens Underground! Netter kleiner Laden! Es gibt sie doch die Taipeher Subkultur!
July, die Taiwanesin, kannte den Gitarissten und somit war für uns der Eintritt frei. Leider mussten wir den letzten Zug nach Chung-Li erwischen und so blieb es bei einem Bier und einer der beiden Bands des Abends. Diesen Club muss ich mir aber merken, ein weiterer Besuch wird sich lohnen. Im Zug merkten wir dann recht schnell, dass wir ohne Tee und Radau doch ganz schön müde vom Tag waren und so ging es für mich erschöpft von einem coolen Tag um halb 1 ins Bett.
Heute Abend heißt es Daumen drücken für Vettel! In meinem Fall ohne Zeitverschiebung! Wahrscheinlich schau ich das Rennen mit den Malaien an, die wohnen direkt neben Singapur und wollen die Strecke mal sehen.
Bis dahin heißt es Wäsche waschen und Hausaufgabe machen.


























































































