我喜歡台灣! 謝謝 你們!
Thanks to all of you guys, for giving my such a good time in Taiwan. I arrived in Munich a few hours ago, and had a nice breakfast with my family. But it is cold in Germany! We have snow and -17 degrees, but the sun is shining!
Sorry to those of you, whom I couldn’t say good bye personally!
All of you guys please take care, I hope we can meet again!
So jetzt ist mein Taiwan Aufenthalt dann bald rum. Aber die letzten zwei Wochen hab ich einiges erlebt. Also erstmal waren Andi und ich über Chinese New Year in Yilan an der Ostküste und haben ein Familienfest auf Taiwanesisch mitbekommen. Gar nicht so anders wie bei uns. Die ganze Familie trifft sich bei den Großeltern und es wird vor allem gegessen. Und wie in Deutschland sind Omas die besten Köche!

Am nächsten vormittag ging es dann zum “Dorftempel” um zu Beten. Auch wir haben mitgemacht, und sind die sieben Gottheiten der Reihe nach abgelaufen. Davor nimmt man sich, gegen eine kleine Spende, sieben Räucherstäbchen die dann nach und nach vor jedem Gott abgesteckt werden. Unter den 7 Göttern des Tempels war auch ein unglaublich kitschiges, lebensgroßes Plastikpferd dabei. Das füllte ich mich ein bisschen blöd, aber ansonsten muss ich sagen ist es schon eine sehr entspannte Religion. Man geht halt zum Tempel betet und geht wieder und wenn man Rat braucht ist jemand im Tempel der einem beim interpretieren hilft. Es war auf jeden Fall interessant und wer weiss vielleicht kommst ja doch alles beim gleichen an.

Ach ja noch zwei kleine Gemeinsamkeiten sind mir aufgefallen: Auch hier gibt es Palmwedel als Symbol des Frühlings und wie auf einem anständigen Pfarrfest gibt es ein paar ältere Frauen die für das Dorf kochen und eine leckere Stärkung nach dem Beten anbieten.
Am Morgen nach der zweiten Nacht haben wir uns verabschiedet und sind an der Ostküste bis in die Taroko Schlucht gefahren. Ein kleiner Nationalpark rund um einen Fluss der sich über die Jahrhunderte immer tiefer in den Stein gefressen hat. An der tiefsten Stelle geht es 600 Meter durch die verschiedenen Gesteinsschichten hoch. Wir machten eine kleine Wanderung und zum Abschluss gab es noch dieses Bild!

So stellt man sich doch China, sorry Taiwan, vor. Irgendwo da hinten rennt KongFu Panda durch die Berge und trinkt mit den Mönchen Tee!
Am Donnerstag bin ich dann mit einer Freundin von mir in den Süden gefahren. Das war auch bitter nötig. Im Norden ist es nass und kalt und windig und nass und kalt und…
Mit dem HSR (High Speed Railway) ging es in weniger als zwei Stunden von Taipeh 台北 nach Tainan 台南 (Die Namen der Städte stehen übrigens für Norden und Süden) und das Wetter im Süden ist auch im Winter gut. Aus dem Zug raus, Jacke aus, Pulli aus, Sonnenbrille auf! Misst vergessen, egal bei 25 Grad im Januar kann man nur gut drauf sein! Die gute Laune brauchten wir dann auch. Wie gesagt es war noch Neu Jahr und das ist die Reisezeit für Taiwan. Den gesamten Nachmittag verbrachten wir also mit Lonley Planet, Hostel World, Tourist Info usw. um dann nach einem Abendessen auf dem Nightmarket noch mal eine gute Stunde nach Kaohsiung zu fahren. In Tainan war alles was nicht gerade 100€ die Nacht kostet ausgebucht. Kaohsiung ist die zweit größte Stadt und liegt direkt am Meer, hat aber vor allem Hafen und weniger Strand.
Wir schliefen also gemütlich aus, aßen lecker und liefen in der Stadt und an der Hafenpromenade entlang.

Abends ging es dann wieder zurück nach Tainan, unser eigentliches Ziel. Tainan ist die älteste Stadt Taiwans. Am Rand der Stadt befindet sich ein altes Fort der Holländer. Die waren einer der ersten die sich vor ca. 400 Jahren hier niedergelassen haben. Eigentlich nur um Handel mit China zu betreiben, das Landesinnere und die Ureinwohner ließen sie weites gehend in Ruhe.
In der Mitte der Stadt steht auch eine kleine Festung die ursprünglich von den Holländern gebaut wurde, aber nach dem die Chinesen sie zurück in Ihr Fort gedrängt haben stellten sie ihr eigenes Bauwerk auf die Grundmauern.
Abends ging es dann noch in eine kleine Bar, geführt von Ureinwohnern aus der Gegend! Dort aßen wir chinesischen Muntjak Hirsch. Ziemlich lecker. Es hätte übrigens auch Ratte gegeben, naja muss ja nicht sein!

Das ist übrigens ein echter Affen Schädel, auch die werden von manchen Ureinwohnern gegessen!
Soviel aus Tainan und Kaohsiung. Ich war auch noch mim Felix auf dem Berg Alishan. Das wird mir aber zuviel für heut, das erzähl ich Euch dann wenn ich daheim wieder daheim bin.
Bis bald
Kurz was für zwischen durch. Das Video des Mechanical Design Kurses ist fertig. Ist ganz nett geworden und ihr könnt auch mal meine Klasse und meinen Prof sehen:
Und das ist das Video von unserem Roboter:
Ach ja und dann war ich noch in Pingxi letzte Woche als das Wetter schön wurde! Eine gute Stunde östlich von Taipeh. Man fühlt sich wie mitten im Nirgendwo. Eine Schmalspurbahn, Berge, ein Fluss und ein Wasserfall. Kein Wunder dass die Portugiesen der Insel den Namen Formosa gaben! Aber seht selbst:
Ach ja und dann kann man dort noch diese Laternen in die Luft steigen lassen. Ich glaub die gibt’s seit einigen Jahren auch in Deutschland. Hier sind sie aber riesig, etwa hüfthoch. Es gibt verschiedene Farben und jede Farbe steht für etwas. Wie zum Beispiel Gesundheit, Karriere, Chancen usw. Dann beschreibt man sie mit seinen Wünschen und lässt sie in die Luft steigen!
So jetzt meld’ ich mich auch mal wieder! Viel ist seit Neujahr nicht passiert, aber heute wurden die Noten online gestellt. Ich hab alles bestanden! Sogar Fluidmechanics mit 83% als Klassenbester, vielleicht mit Gottes Hilfe.
Ich bin echt froh alles bestanden zu haben, auch wenn’s schade ist, dass das Semester so schnell rum ging…
Viele der anderen Austauschstudenten haben Taiwan bereits verlassen. Jeden Tag ist letzte Woche ein anderer nach einem Abschluss Bier am 7-11 vom Taxi in Richtung Flughafen abgeholt worden. Mal schauen welche Kontakte man aufrecht erhalten kann. Mit den Augsburgern ja eh, Barbara und Laurent sind wenigstens in Europa aber Carol und Kwan aus Malaysia weiss ich nicht ob ich jemals wieder treffe.
Im Lab habe ich zwar nächste Woche noch ein bisschen was zu tun, trotzdem hatten wir am Freitag Abschlussessen in Taipeh. In einem kleinen Restaurant mit Taiwanesischer Hausmannskost. Und wie ihr euch denken könnt sag ich wieder: Gut war’s! Unser Professor gab uns sogar allen einen roten Umschlag. Das ist hier Tradition zu Chinese New Year. Im Prinzip ist ihr NewYear wie bei uns Weihnachten uns Sylvester zusammen. Übernächste Woche wird eine Woche lang mit der Familie verbracht und das neue Jahr gefeiert. Der genaue Tag vom Jahreswechsel ist glaub ich der 23.01. Und in Taiwan fängt dann das 101. Jahr an. Das bezieht sich auf die Gründung der R.O.C. Eine Jahreszählung wie wir das kennen gibt es im chinesichen Kalender nicht! Ok zurück zum roten Umschlag (Hong Bao 紅包): Anstatt sich mit aufwendigen Geschenken eine Freude zu machen wird hier Geld verschenkt in eben diesem roten Umschlag. Und ja er war sogar wirklich mit Geld und einem Lotterie Ticket gefüllt. Jeder aus dem Lab bekam einen! Das studieren ist hier echt anders, deutsche Professoren kennen noch nicht mal deinen Namen und hier gibt’s Geschenke. Ach ja fast hätte ich’s vergessen vor dem essen zeigte mir Professor Hsu sein Apartment in den Hügeln am Rand von Taipeh und stellte mir seine Frau und seine Tochter vor. Für deutsche Verhältnisse sicher nicht groß aber wirklich in einer schönen Lage.
Am Samstag wurde hier in Taiwan der Präsident gewählt.Es standen zwei Gegenkandidaten und der jetzige Präsident zur Wahl. Ma Ying-jeou wurde für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Wen es interessiert: http://www.taipeitimes.com
Wie gesagt nächste Woche bin ich noch ein wenig im Lab beschäftigt, aber dann fahr ich mim Andi über die Insel. Während Chinese New Year sind wir nach Yilan im Osten der Insel bei einer Familie eingeladen, und wies von dort aus weitergeht ist noch nicht sicher. Auf jeden Fall gibt es dann wieder mehr Erlebnisse und Bilder die ich Euch zeigen kann!
Bis dahin.
So, die Vorlesungen sind rum, jetzt stehen “nur” noch die Prüfungen an.
Chinesisch mündlich, haben Barbara und ich ganz gut hinbekommen. Sie war Autoverkäuferin und ich Kunde. Außer dass ich anscheinend nach einem Zug anstatt nach einem deutschen Auto gefragt habe hat es ganz gut geklappt. ![]()
In Mechanical Design war das große TicTacToe Match angesagt. Unser Roboter wurde auch fertig. Falls ich es noch nicht erzählt habe: Wir mussten einen Roboter bauen der Tischtennisbälle schießt. Gesteuert mit einer Infrarot Fernbedienung und zum schießen musste eine Taschenlampe benutzt werden. So sah das Spielfeld aus:

Unser Thema war TaiGer Plants. Plants ist irgendein japanisches Spiel bei dem man mit Blumen auf Zombies schießt oder umgekehrt. Und TaiGer steht natürlich für Taiwan und Germany. Ganz schön kreativ, was
Auch wenn es nicht so aussieht aber das Ding war ziemlich gut. Die Qualifikationsrunden haben wir souverän gewonnen. Hier ein paar Bilder von den anderen Teams:

In der folgenden Runde spielten wir gegen eines der besten Teams. Ihr Riesen Vorteil war: Sie konnten viele Bälle gleichzeitig auf weite Distanz schießen aber nicht sehr exakt. Wir hatten schon zwei Bälle in einer Reihe als wir plötzlich Ladehemmungen bekamen. Und dann ist es passiert: Ein Schwarm weißer PingPong Bälle kam angeflogen und hat das Spiel entschieden. Die restlichen Spiele im K.O. System konnten wir nur noch zu schauen und sahen, dass wir viele der anderen Teams locker geschlagen hätten. Ein Trost bleibt: das Team hat auch alle weiteren Spiele gewonnen und den ersten Platz geholt. Und so sah ihr Roboter aus:

War ein witziger Nachmittag, und in den Wochen davor hab ich gelernt was man mit Stäbchen und Teeflaschen alles bauen kann.
Nach einer Stunde Pause ging es in Advanced Fluid Mechanics. Da passierte etwas, was glaub ich nur in Taiwan passiert. Ich hab Euch glaub ich schon erzählt, dass mein Prof einer der wenigen Christen hier ist. Naja auf jeden Fall hat er uns nach der ersten Stunde seine Frau vorgestellt. Sie war Lehrerin an einer Sonntagsschule in den USA und wollte mit uns über den Hintergrund des Weihnachtsfest reden. Ich dachte mir: hm ok vielleicht hören wir ja die Weihnachtsgeschichte oder so. Nein, weit gefehlt. Erstes Buch: Genesis. Und dann ging’s los. Ich wusste nicht das man über das Verb “created” solange philosophieren kann. -Ja wir sind immer noch in Strömungsmechanik.- In Deutschland hätte ich nach 2 Minuten den Raum verlassen. Ich fand es wirklich unangenehm wie sie versucht hat uns -oder besser die Anderen- vom Christentum zu überzeugen. Ich frag mich wie sich die Taiwaner in der Klasse fühlten. Dann lasen wir Alle zusammen Stellen aus Johannes. Auf Englisch und Chinesisch. Natürlich musste ich mitmachen, wir sind ja nur 7 in der Klasse und ihr werter Ehemann saß strahlend direkt neben mir. Als Letztes sollten wir uns vier ganz wichtige Sätze merken: “God is love, God is light, God is life und God is lord.” -Und jetzt hab ich es doch noch wie gewünscht aufgeschrieben.- Alle natürlich mit entsprechend begeisterter Erklärung. Aber so gut kennt sie die Bibel dann wohl doch nicht, sonst hätte sie es wohl bei DREI Sätzen belassen um Gott zu beschreiben. Zudem die Vier eine Unglückszahl ist und Tod in der chinesischen Tradition bedeutet.
Mit einem “God bless you” verliesen wir den irgendwie unangenehmen Unterricht. Ich glaube mit der Weihnachtsgeschichte hätte sie größere Chancen gehabt die Taiwaner zu “bekehren”.
Morgen muss ich mit Kevin unsere Abschlusspräsentation für Gerontechnology vorbereiten und am Samstag geht es nach Taipeh auf eine Rooftop Party mit Blick aufs 101. Das wird Göttlich ![]()
Ich bin 7 Stunden vor Euch im neuen Jahr! Ich werde mich also wahrscheinlich gerade hingelegt haben wenn Ihr die Korken knallen lasst. Falls wir uns nicht mehr lesen: Kommt gut rüber, nehmt Euch nicht zuviel vor und vor allem bis bald!!!
FROHE WEIHNACHTEN nach Deutschland & MERRY CHRISTMAS to all Taiwanese and International Students
Es ist jetzt viertel nach zwei in Taiwan. Ihr seid also wahrscheinlich grad bei der Bescherung. Wir hatten hier eine nette Weihnachtsfeier. Max hat Spätzle gemacht, Felix Salat und ich Hackbraten. Es gab Glühwein und wir haben sogar Maronen gefunden. Und dank des Päckchen von Mama und Papa stand ein kleines Räuchermänchen in der Mitte des kleinen Glastisches.
Ihr seht also wir haben das Beste daraus gemacht und hatten wirklich einen netten Abend. Hier geht es am Montag ganz normal weiter. Aber es ist bereits die letzte Vorlesungswoche.
Bis dann schöne Feiertage!
Kurz vor Weihnachten, hatte ich meinen letzten Auftritt in Taiwan. Dieses mal etwas ruhiger mit der unplugged Version von “Reach For The Sky”. Trotz des Regens sind einige Leute aufgetaucht. Hat echt spaß gemacht die Zeit mit den SMOKERs. Auch wenn die Interpretation von Rock’n'Roll in Taiwan jetzt nicht so ganz das ist was ich mir erhoffte. Ich möchte mal wieder ein paar verrückte Menschen treffen, einen Pogo sehen und nicht Bon Jovi, Blink 182 und die Beatles als Lieblingsbands genannt bekommen.

Felix hat noch ein ziemlich cooles Bild von Andi, Laurent und mir geschossen:
Das Wetter ist seit gut zwei Wochen regnerisch. Ich hab schon lang keine Sonne, die Sterne oder den Mond gesehen. Ist ein bisschen deprimierend… Auch ansonsten, jetzt wo die Arbeit im Lab nach gelassen hat, hab ich wieder Freizeit aber meine Stimmung ist gerade nicht auf dem Höhepunkt. Vielleicht liegt es an Weihnachten oder es ist das Heimweh das mich nicht nach 5 Wochen, sondern 5 Monaten eingeholt hat…
Egal, jetzt freu ich mich erstmal auf später. Heute Abend haben wir eine kleine Weihnachtsfeier im Lab. Eigentlich ist es ein traditionell chinesisches Fest heute. Anscheinend ist heute die längste Nacht und der kürzeste Tag und das ist natürlich in vielen Kulturen und von Landwirtschaft geprägten Ländern wichtig. Wir werden wieder Wichteln. Alle Geschenke müssen etwas mit Deutschland zu tun haben und ich entscheide welches am “deutschesten” ist. Außerdem bringt jeder was zum Essen mit und ich koche Glühwein. Mein Plan war ihn wirklich selbst zu zubereiten, aber Sternanis, Nelken und Zimtstangen gibt es hier nur in traditionellen chinesischen Apotheken. Dann kam mir der Ikea in Sinn. Und tatsächlich die haben Glögg, Made in Germany. Noch ein paar Orangen eingepackt und ein Päckchen Zucker -die Taiwaner lieben es süß- und dann wird das sicher ein cooles Fest heute Abend.
Am Sonntag veranstaltete das Art & Design Department eine Beach, X-Mas Party. Mit Schwimmreifen und Badehose. Unser Strandoutfit beschränkte sich auf Sonnenbrillen. Wir waren also etwas “underdressed”
Die Party an sich war ganz nett, aber wir kamen uns eher wie auf einer Junior-High Party aus einem 1998er Teeny Film vor. Naja immerhin gab es Bier und Whisky/Grüntee, bähh… Als wir unsere dritte kleine Dose Taiwan-Beer gelehrt hatten fielen die Ersten gegen halb 11 schon vom Stuhl.
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Für unser Weihnachtsessen waren wir jetzt wohl zu spät. Alle westlichen Restaurants egal ob Deutsch, Amerikanisch oder Schwedisch sind voll ausgebucht. Hm, kein Wunder drei Tage vor Weihnachten. Naja dann wird’s wohl auf Kochen beim Felix rauslaufen. Was zwar mit mehr Aufwand verbunden ist, aber bestimmt wieder gut wird.
Viel Glück noch beim Last Minute Geschenk(e) suchen. In den Kaufhäusern hier ist es so ruhig oder belebt wie das ganze Jahr. Auch mal nett! Der ein oder andere Laden lässt Weihnachtslieder laufen und man sieht auch SantaClaus und Christbäume immer wieder rum stehen. Das war’s dann aber auch.
Nachdem ich es nicht mehr geschafft habe den Blog vor der Sonnwendfeier hoch zu laden, kann ich noch kurz zwei Bilder von heute Abend im Lab hinterher schieben.
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Fast eine richtige Bescherung. Ich hab mein neulich ergattertes Weizenglas samt Füllung verschenkt. Das Gewinnergeschenk waren eine Packung “Werthers Original”. Das fand ich schon ziemlich cool. Ansonsten gab es einen Fußball, ein Mercedes Modellauto und und und.
Alles in allem ein netter Abend!
Bis dahin, vorweihnachtliche Grüße aus Taiwan
Am Donnerstag war es endlich soweit: Die Abschlusspräsentation des iRWs (intelligent robotic wheelchair) stand an. Aber die zwei Nächte davor waren kurz, sehr kurz. Mittwoch Nacht arbeiteten wir noch bis nach 3 Uhr um uns drei Stunden später wieder zu treffen und los zu fahren. Aber die Mühe hat sich gelohnt! Das Konzept war deutlich besser als das der anderen Teilnehmer und entsprechend groß war auch das Interesse der Presse und der anderen Besucher. Und Sam ist richtig aufgeblüht und hat begeistert erzählt und erklärt wenn ein Reporter zu ihm kam. Naja er hat ja jetzt auch fast 3 Jahre daran gearbeitet. Ich hatte einmal die Gelegenheit einem Chinesen unseren Rollstuhl zu erklären, auf Englisch natürlich. Hat Spaß gemacht…
Links steht Kevin und rechts Sam.

Und das ist das gesamte Team:


Ach ja die Fußstützen die ich designed habe sind leider der noch nicht ganz ausgereiften Indoor Navigation zum Opfer gefallen. Schade drum…
Um 3 Uhr musste dann das erste Auto wieder zurück an die YZU fahren, da ich noch eine Präsentation im Mechanical Design Kurs hatte. Lief auch ganz gut, mal schauen welche Note dabei raus kommt.

Danach wollte ich eigentlich endlich schlafen, aber Andi hatte Geburtstag. Also schaute ich natürlich auf ein Bier am 7-11 vorbei und wie das dann immer so ist endete ich doch mit allen im Search Club bis zum Frühstücken. Vom Freitag habe ich also außer meiner Bettdecke wenig mitbekommen. Abends ging es mit dem international Office zum Essen. Eine Art Weihnachtsfeier. Es gab für etwa 100 Leute essen in einem Shabu Shabu (japanischer Hot Pot) Restaurant und es wurde gewichtelt! Ich bekam eine Bodylotion und einen weißen Teddybären. Sooo cute…
Naja war trotzdem witzig!
Am Samstag stand dann noch eine Weihnachtsfeier auf dem Plan. Andi und ich wurden nach Taipeh in eine Deutschklasse im Goethe Institut eingeladen.
War witzig. Als die Türen des Aufzugs sich im 11 Stock öffneten fühlte man sich wie in einem deutschen Bürohaus. Überall Plakate wie “Studieren und Forschen in Deutschland” und sogar auf den Toiletten stand Herren und Damen, natürlich mit chinesischem Untertitel.
Wir gingen also in das Klassenzimmer und stellten uns erstmal der Lehrerin und Klasse vor. Sie musste das Kapitel noch kurz abschließen also setzten wir uns brav hin und hörten uns an was “Martin” so alles in Hamburg erlebt. Vom Michl bis zur Aalsuppe war alles dabei.
Im Anschluss gab es Tiramisu und wir kochten Glühwein!!! Die Lehrerin hat tatsächlich ein paar Beutel Glühfix importieren können! Mmmmmm, sehr gut war er. Aber nicht bei allen Taiwanern kam er an. Egal dann blieb mehr für uns ![]()

Auch wenn es nicht allen geschmeckt hat, hatten glaub ich alle ihren spaß. Alle waren für taiwanische Verhältnisse sehr offen und überhaupt nicht schüchtern. Wir sind also schnell ins Gespräch gekommen. Zwei Stunden später gab es noch ein Abschlussfoto neben Christbaum und Krippe.

Andi und ich haben uns dann noch eine Stunde in den Hot Springs in Beitou kochen lassen. Schon wieder? Ja, es ist hier wirklich kälter als erwartet, da sind so HotSprings wirklich angenehm und es kostet nur nen Euro und es ist gut für den Kreislauf…
Das war’s soweit von hier, was wir nun an Heilig Abend machen wissen wir immer noch nicht aber uns fällt hoffentlich noch was ein! Das Gute daran ist, ich muss dieses Jahr nicht am Donnerstag und Freitag wie ein bekloppter durch die Stadt rennen und Geschenke suchen.
In diesem Sinne, lasst Euch nicht zu sehr stressen!
Erstmal Danke für 3000 Klicks! Ich hätte nicht erwartet, dass Ihr meinen Blog wirklich regelmäßig verfolgt. Du bist gerade einer der etwa 50 Freunde oder Verwandte die auch nach über 3 Monaten bei jedem neuen Eintrag vorbeischauen.
Die letzten paar Tage im Lab waren sehr Zeit aufwendig. Im Moment steht das gesamte Projekt Automatisierter Rollstuhl kurz vor dem Scheitern. Die Mechanik bzw. das Konzept dahinter funktioniert nicht. Ich geh nur knapp darauf ein. Sam hat versucht den funktionierenden im 3D Raum verstellbaren Sitz anstatt mit vier Linearantrieben mit nur noch 3 zu Steuern. Nur egal wie wir die Berechnung drehen und die Lagerarten verändern wir bleiben statisch unterbestimmt. Auf Deutsch: Der Sitz bewegt sich frei wenn man ihn berührt. Und das bedeutet lange Tage im Lab.
Trotzdem gibt es ein bisschen was Anderes auch zu erzählen. Erst mal hab ich letzte Woche von den Leuten aus meinem Lab Mahjong spielen gelernt. Es ist verwirrend aber spaßig. Also erstmal heißt es eigentlich Majiang 麻將, Mahjong versteht hier kein Mensch.
Man sitzt zu viert an einem großen Tisch und es wird mit Hilfe von drei Würfeln und den 4 Windrichtungssteinen erstmal die Sitzordnung festgelegt. Keine Ahnung was da genau vor sich ging… Das Spiel hat gut hundert Steine mit Nummern, Symbolen und Zeichen. Es ist wirklich schwer zu erklären. Wikipedia braucht etwa 8 Seiten dafür. Nur soviel: Wenn das Spiel mal läuft und man die chinesischen Zahlen lesen kann ist es ein bisschen wie Poker. Man hat zwar Steine statt Karten aber dann geht es darum 5 Kombination auf der Hand oder besser auf dem Tisch zu haben. Kombinationen sind Zweier-, Dreier-, Viererpasch, und kleine Straße. Und ein Sprichwort gibt es auch auf Chinesisch: Anfängerglück. Nach gut 3 Stunden, so lange dauert eine komplette Runde, hatte ich ein anständiges Plus auf meinem Kartenstapel. Der wurde wiederum in Bargeld um gerechnet, bevor es Nachts um 3 erschöpft nach Hause ging. 480 Dollar plus. NTD natürlich, aber trotzdem! Jetzt muss ich auf jeden Fall wieder spielen. Die wollen ihr Geld zurück. ![]()
Hier ist mein erster Glücksstein und der entsprechende Gewinn.
Ich hatte so einige fragende Blicke an diesem Abend. Das neben mir ist übrigens Kevin. Mein Kumpel ausm Lab.

Am Wochenende haben wir uns mit Tiffany – Kurzer Rückblick: Tiffany hat ein Jahr an der HS Augsburg studiert und wir feierten mit ihr und ihrer Familie das Moonfestival- und einer Freundin von ihr aus Augsburg in Taipeh getroffen. Sie studiert zur Zeit in Hong Kong und hatte noch einen Studienkollegen aus Australien im Schlepptau. Eigentlich müsst ich sie schon mal gesehen haben da sie mit den Jungs von Deep Frying Pan rumhängt. Die Zäune unter Euch erinnern sich vielleicht an die Aufkleber im Fabrikschloss. Wir waren Proberaum Nachbarn und die haben auch immer wieder draußen gegrillt. Naja Augsburg ist klein, und Asien anscheinend auch.
Wir waren wieder in den Hotsprings und in Danshui aber das kennt Ihr ja schon also gibt’s nur das obligatorische Abschlussfoto aus dem Roxcy Jr (nette Bar aber zu teuer).

Danach ging es noch auf ein cooles Konzert ins Underworld. Die Band hieß “Icon Girl Pistols” aus Tokyo. Danach Electro Party im Revolver und müde mim ersten Zug zurück nach Chung-Li. Guter Tag!
Ok ein Topic fehlt noch: Models. Ihr erwartet vielleicht Großes, ich muss Euch aber leider enttäuschen. Die Models waren keine 2 Meter großen, naturblonden Taiwanerinnen sonder Andi und ich. ![]()
An der YZU “mussten” wir im Rahmen der international Week T-Shirts auf dem Catwalk präsentieren. Die Shirts wurden vom Art & Design Department gestaltet und waren unglaublich … hässlich! Ich hatte eine Art Fußballmuster auf den Schultern. Aber irgendwie haben sie sich vermalt und zwei schwarze Felder neben einander platziert. Naja egal, was noch viel schlimmer ist, ist dass auch nach drei Tagen immer noch keine Bilder auf FB sind. Ich kann Euch also unsere Glanzleistung nicht bildlich darstellen. Heidi Klum wäre aber stolz auf uns und das weibliche Publikum war am toben. Naja fast
Soviel von hier, vielleicht kann ich bald ein paar Bilder nachreichen.



































